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Pflege und Betreuung in häuslicher Gemeinschaft: „Professionelle und unmittelbare Versorgung verbessert Lebensqualität der Betroffenen“

Sandy Hipp ist examinierte Pflegefachkraft und Leitung Pflege bei der SHD Seniorenhilfe. Ihre Aufgaben sind vielfältig und reichen von der Implementierung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Entwicklung von neuen Konzepten bis hin zur Beratung, Schulung und Anleitung von Live-In-Betreuungspersonen und den Angehörigen. Ebenso steht sie für den professionellen Pflegecheck bei der SHD Seniorenhilfe, um gesundheitliche Risiken für betreuungsbedürftige Personen zu minimieren. Weitere Informationen gibt es hier auf der Seite „Professioneller Pflegecheck inklusive“!

Frau Hipp, Sie haben gemeinsam mit SHD-Geschäftsführer Stefan Lux im vergangenen Jahr den professionellen Pflegecheck eingeführt. Was hat es damit auf sich?

Sandy Hipp: Bei unserem professionellen Pflegecheck für Senioren und deren Angehörige steht eine Vielzahl von Leistungen im Fokus. So befassen wir uns zum Beispiel mit dem Erfassen von Risikofaktoren, beispielsweise Stürzen, Ernährung und der Hautbeschaffenheit, und der Einführung von prophylaktischen Maßnahmen, um diese und andere Risikofaktoren zu minimieren. Zudem überprüfen wir regelmäßig die Pflegesituation und beraten zu Hilfsmitteln, Barrierefreiheit und der Einstufung der Pflegegrade. Unser Ziel im Zuge der Beratung rund um die Pflege ist die Entlastung der Angehörigen und der Betreuungskraft. Dabei übernehmen wir nach der Analyse der individuellen Situation auch die Schulung, Anleitung und Beratung der Angehörigen und der Live-In-Betreuungspersonen hinsichtlich aller konkreten und prophylaktischen Maßnahmen und erneuern dies regelmäßig.

In der Regel sind die Betreuungspersonen keine examinierten Pflegekräfte

Es kursieren zahlreiche Begriffe, wenn es um die Betreuung und Unterstützung älterer Menschen geht. Aber wir müssen die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft und die klassische Pflege voneinander trennen, richtig?

Sandy Hipp: Das ist definitiv der Fall. Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft sorgt dafür, dass alle wesentlichen Aufgaben im Alltag für einen Senior erledigt werden, bei denen er Unterstützung benötigt. Die Pflege durch die Betreuungskraft beschränkt sich auf einfache pflegerische Maßnahmen, zum Beispiel die tägliche Körperhygiene. Pflegerische Leistungen aus dem medizinischen Bereich sollten in der Praxis nur durch professionelle Pflegekräfte umgesetzt werden. Die Bezeichnung „Pflegekraft“ ist daher im Zusammenhang mit der häuslichen Betreuung eher irreführend, denn in der Regel sind die Betreuungspersonen keine examinierten Pflegekräfte. Um die Situation für die in der Regel ausländischen Betreuungskräfte und die Senioren und deren Angehörigen zu verbessern und rechtlich abzusichern, ist es notwendig, diese Unterschiede sauber zu treffen und die Möglichkeiten und Grenzen der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft deutlich herauszustellen

Wie kann dann die echte Pflege in Kombination mit der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft gelöst werden?

Sandy Hipp: Bei der Pflege handelt es sich um ein Element der gesundheitlichen Versorgung. Darüber hinaus dienen die Pflegeleistungen der sozialen Absicherung und sollen dazu beitragen, die Lebenssituation von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen in Deutschland zu verbessern. Das herausragende Ziel der Pflege ist es, zur Genesung von Kranken beizutragen, bei chronischen Erkrankungen Linderung zu verschaffen. Und nicht zuletzt umfasst die Pflege aber auch die Begleitung von sterbenden Menschen. Sollte die Einbindung eines medizinischen Pflegedienstes in die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft notwendig sein, kann die SHD Seniorenhilfe auf ein gewachsenes Netzwerk an zuverlässigen Partnern zurückgreifen. Das kombiniertdie 24-Stunden-Seniorenbetreuung mit professionellen Maßnahmen in Diagnostik, Therapie, Prävention und Rehabilitation.

Finanzielle Entlastung für Pflegebedürftige in der häuslichen Pflege

Sie haben zuvor einige Themen genannt, die in Ihre Beratung einfließen. Welche Mehrwerte entstehen dadurch konkret in der Praxis?

Sandy Hipp: Eine professionelle und unmittelbare Versorgung trägt stark zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen bei. Ebenso ist die examinierte Pflegekraft erste Ansprechpartnerin in der Zusammenarbeit mit Pflegediensten für eine bestmögliche Versorgung auf allen Ebenen. Unsere Arbeit erleichtert beispielsweise auch die Gespräche mit den Pflegekassen. Das führt zu mehr finanzieller Unterstützung für die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft.

Welche finanzielle Unterstützung kann das sein?

Sandy Hipp: Seit Anfang des Jahres erhalten Pflegebedürftige für verschiedene Pflegeleistungen etwas mehr Geld. Um Pflegebedürftige in der häuslichen Pflege zu entlasten, wurde der jährliche Betrag für die Kurzzeitpflege um zehn Prozent erhöht. Statt der bisherigen 1612 Euro stehen Anspruchsberechtigten seit dem Jahreswechsel 1774 Euro zur Verfügung. Dafür bedarf es keines besonderen Antrags.

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