Rechtliche Modelle der Seniorenbetreuung

Eine Betreuung kann in verschiedenen arbeits- bzw. gewerberechtlichen Rahmenbedingungen stattfinden. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Rechtliche Modelle der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft

Obwohl längst klar ist, dass die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft (vulgo 24-Stunden-Betreuung), neben den stationären Einrichtungen und den ambulanten Pflegediensten, mittlerweile die dritte Säule der Pflege in Deutschland darstellt, gibt es hierfür bis heute keine gesetzlichen Regelungen.

Das ist in Österreich anders, dort gibt es schon seit einigen Jahren ein Betreuungsgesetz, das die Rechte und Pflichten der Kunden, der Betreuungskräfte und der Agenturen klar regelt.

Für die Kunden in Deutschland ist es ein Albtraum heraus zu finden, was erlaubt ist und was nicht. Weiter erschwerend kommt hinzu, dass es Vermittlungsagenturen wie Sand am Meer gibt, die natürlich alle behaupten, eine legale Vermittlung zu betreiben. Ein wichtiger Hinweis kann auch der Preis sein. Angebote die deutlich unter einem Einstiegspreis von € 2.100 pro Monat liegen, können nicht legal sein.

Die seriösen Agenturen haben sich in zwei Verbänden zusammengeschlossen: dem Verband für häusliche Pflege und Betreuung VHBP e.V. und dem Bundesverband häusliche Seniorenbetreuung BHSB e.V. Die SHD ist Mitglied in beiden Verbänden.

Der Verband für häusliche Pflege und Betreuung VHBP e.V. hat ein sehr gutes Papier erstellt, indem die möglichen legalen Beschäftigungsmodelle dargestellt und beschrieben werden. Außerdem finden sich auch Hinweise, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die Tätigkeit auch tatsächlich die erforderlichen Kriterien erfüllt. Die SHD arbeitet nach dem Modell unter Punkt 3. des Papiers: „Selbständigkeit von Betreuungspersonen mit Gewerbesitz in Deutschland“