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Betreuung von Krebspatienten in häuslicher Gemeinschaft

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Krebserkrankungen gehören in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen, und jedes Jahr erkranken rund 500.000 Menschen daran. Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft hat sich bereits auf die steigende Anzahl von Krebserkrankten eingestellt.

Im Jahr 2019 sind nach Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten insgesamt in Deutschland rund 502.655 Krebserkrankungen erstmalig diagnostiziert worden. Davon traten bei Männern 267.730 und bei Frauen 234.925 Erkrankungen auf. Etwa die Hälfte der Fälle betrafen Brustdrüse (71.375), Prostata (68.579), Dickdarm (58.967) oder Lunge (59.221). Und beim Bundesministerium für Gesundheit heißt es: Die Krebserkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland nehmen mit ca. 230.000 Todesfällen pro Jahr nach den Herz-Kreislaufkrankheiten den zweiten Platz in der Rangfolge der Todesursachen ein.

„Die Zahl der jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen ist insbesondere infolge des Überalterungsprozesses der deutschen Bevölkerung gestiegen. Das stellt auch Pflege und Betreuung vor besondere Herausforderungen. Ältere Krebspatienten müssen anders therapiert und versorgt werden als jüngere. Sie leiden meist an zusätzlichen körperlichen Beschwerden, es dauert länger, bis sie sich erholt haben“, sagt Stefan Lux von der SHD Seniorenhilfe Dortmund und SHD Seniorenhilfe Rhein-Nahe. Er ist Geschäftsführer des Unternehmens, das an Rhein und Ruhr, in Westfalen und in der Region Rhein-Nahe für Senioren Betreuungskräfte für ein 24-Stunden-Konzept zur Verfügung stellt, und ist im Vorstand des Branchenverbandes VHBP – Verband für häusliche Betreuung und Pflege e.V. als stellvertretender Vorsitzender aktiv.

Betreuung bei Krebs langfristig nötig

Aufgrund des demographischen Wandels wird diese Situation sich deutlich verschärfen, betont Stefan Lux. In Deutschland gibt es rund 17,5 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Und die Zahl der Personen im Alter ab 67 Jahren wird bis 2035 auf voraussichtlich 20 Millionen steigen. 2060 wird der Anteil laut Berechnungen bei rund 34 Prozent liegen. „Damit wird der Druck steigen. Ohne Zweifel wird die Zahl der Hochbetagten in den nächsten Jahren weiter anwachsen. Das stärkt die Bedeutung von geriatrischem Know-how in der Onkologie, führt aber auch zu einem stetig wachsenden Betreuungsbedarf von Krebspatienten. Und das nicht nur rein medizinisch, sondern auch bei allen alltäglichen und sozialen Aktivitäten.“

Was bedeutet das also für die Betreuung von Krebserkrankten in häuslicher Gemeinschaft? Damit auch Krebspatienten die Möglichkeit bekommen, so lange wie möglich in ihrem heimischen Umfeld zu verbleiben, stellt das 24-Stunden-Betreuungskonzept eine adäquate Lösung dar, selbstbestimmtes Leben und professionelle Begleitung in dieser schwierigen Situation zu kombinieren. „Das ist auch notwendig. Oftmals sind die Patientinnen und Patienten, wenn sie aus dem Krankenhaus entlassen werden, noch zu krank oder zu schwach, um selbstständig zurechtzukommen. Anders als oft angenommen, ist die Betreuung bei Krebs langfristig, in den meisten Fällen sogar dauerhaft nötig“, stellt Stefan Lux heraus.

Betreuung in häuslicher Gemeinschaft passt sich individuell an

Der Hintergrund: Krebs stelle eine enorme Belastung dar, sowohl physisch als auch psychisch. Viele Familien seien nicht auf solch eine Diagnose vorbereitet, und bei der Nachsorge machten sich Verzweiflung und Hilflosigkeit breit. Es werde häufig unterschätzt, wie schwer es Angehörigen oftmals falle, mit der schwierigen und neuen Situation zurechtzukommen. Umso wichtiger sei es, sie mit ihren Problemen nicht alleinzulassen.

Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft sorgt dafür, dass alle wesentlichen Aufgaben im Alltag für einen Senior erledigt werden, bei denen er Unterstützung benötigt. Manchmal wird diese Betreuungsform auch 24-Stunden-Seniorenbetreuung genannt. Das ist aber missverständlich, denn keine Betreuungskraft kann rund um die Uhr für einen Senior da sein. Vielmehr steht im Fokus, dass die Arbeitszeit der Betreuungskraft über den Tag verteilt in verschiedene Zeitabschnitte eingeteilt und optimal an den persönlichen Tagesrhythmus und die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.

„Rundum-Hilfe“ für den Alltag

Stefan Lux betont: „Die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft ist eine wahre „Rundum-Hilfe“ für den Alltag: Sie kümmert sich nicht nur um die Grundpflege, den Haushalt und die Körperhygiene – sie leistet auch emotionalen Beistand, ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Frage, wie schnell und wie gut der Genesungsprozess verläuft. Denn besonders bei der Nachsorge von schweren Krankheitsfällen ist Hilfe unverzichtbar. Die Pflegekräfte haben auch Erfahrungen mit schweren Erkrankungen wie eben Krebs oder auch Alzheimer und können sich so individuell an den Pflegebedürftigen anpassen.“

Daher sollten von Krebs Betroffene nur eine Agentur für die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft auswählen, die die notwendige Qualität dauerhaft in dieser speziellen Betreuungssituation sicherstellen könnten. Es gehe bei der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft übrigens auch immer darum, die richtigen Betreuer mit den richtigen Familien zusammenzubringen und die notwendigen Risikofaktoren zu bewerten, die es zur qualifizierten Krebspatienten-Betreuung in häuslicher Gemeinschaft benötigt.

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